Alltag: Was macht ein Abgeordneter?

Der Sächsische Landtag
Der Sächsische Landtag

Im Fernsehen sieht man einen fast leeren Plenarsaal. Wo sind die Abgeordneten? Was machen sie? Wie sieht ihr Tagesablauf aus?

 

Mein Tag beginnt am Morgen mit der Presseschau und der Erledigung der Post. Danach stehen Sitzungen in Arbeitskreisen der Fraktion und in Ausschüssen auf dem Plan. Diese oft langwierigen Beratungen müssen mit den Fraktionskollegen vor- und nachbereitet werden. An drei Tagen im Monat tagt das Plenum, von 10 Uhr morgens bis meist nach 20 Uhr abends.

 

Neben diesen parlamentarischen Verpflichtungen bin ich viel im Wahlkreis unterwegs. Dazu gehören in erster Linie Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch mit Vereinen, der Wirtschaft und dem Handwerk. Regelmäßig biete ich Bürgersprechstunden in den Stadt- und Ortsteilen des Wahlkreises an. Da ich auch viele Jahre Ortsbeirat in Loschwitz war, kenne ich die Belange direkt vor der Haustür und kann so zwischen den unterschiedlichen Ebenen - Stadt und Land, Bürgern und Verwaltung - vermitteln und entsprechende Kontakte herstellen.

 

Die Abende sind oft mit Veranstaltungen im Wahlkreis, mit Versammlungen der CDU oder der Fraktion gefüllt, bei denen ich entweder Gastgeber bin oder als Referent spreche. Bei diesen Gelegenheiten bieten sich vielfältige Möglichkeiten zu Gesprächen mit Bürgern und Parteimitgliedern. Dabei wird natürlich über aktuelle gesellschaftliche oder wirtschaftliche Entwicklungen diskutiert - wichtige Informationen für Bürger wie Abgeordneten gleichermaßen.

 

Meine Arbeitswoche ist selten kürzer als 60 Stunden und Arbeitstage enden meist nicht vor 21 oder 22 Uhr. Die wenige Freizeit gehört dann der Familie.

Informationen aus der Landtagsfraktion


https://www.yumpu.com/de/document/read/62706434/cdu-magazin-einblick-thema-sicherheit

Neues aus dem Landtag

Alternative Antriebe – Wie sieht die Mobilität von morgen aus?

Diskussionsrunde im Rahmen der "Sommergespräche" von Christian Piwarz

 

„Können die Wünsche unserer Gesellschaft nach individueller Mobilität wirtschaftlich und zugleich umweltverträglich erfüllt werden? Welche Technologie vermag diesen Wunsch zu erfüllen?“ Diese Kernfragen diskutierten Gäste und Experten beim Sommergespräch von Christian Piwarz am 14. August. Mit kleinen Impulsen führten die fachkundigen Referenten in die Frage ein:

 

  • Dr. Carsten Krebs, Leitung Unternehmenskommunikation von Volkswagen Sachsen, für die Entwicklungen der Automobilindustrie auf dem Gebiet der Elektromobilität
  • Dr. Lars Röntzsch, Abteilungsleiter Wasserstofftechnologie des Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung, der die Potenziale der Brennstoffzelle beleuchtete und
  • Gunter Thiele, Verkehrsplaner für Verkehrstelematik und Experte für Verkehrs- und Stadtplanung, der u.a. zu Fragen der Anforderungen an den Ausbau der Infrasturktur Auskunft gab.
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Gedenkstätte Busmannkapelle erhält weitere 874.000 Euro aus ehemaligem SED-Vermögen

Die Bürgerstiftung Dresden und die Fördergesellschaft Sophienkirche-Busmannkapelle werden bei der Fertigstellung der Gedenkstätte erneut vom Freistaat Sachsen mit 874.000 Euro unterstützt. Trotz Protesten wurde die beschädigte Sophienkirche Anfang der 60er Jahre abgerissen. Seit Jahren begleitet Christian Piwarz die Einrichtung der Gedenkstätte:" Es ist ein wichtiges gemeinsames Anliegen,  nicht nur an die bewegte Geschichte dieses Kirchbaus zu erinnern, sondern im Herzen Dresdens einen Ort der Versöhnung, Mahnung und Aufarbeitung zu errichten. Ich freue mich sehr, dass dieses Vorhaben mit insgesamt 2 Mio. Euro aus dem Vermögen der ehemaligen SED und Massenorganisationen der ehemaligen DDR vom Freistaat Sachsen gefördert und jetzt vollendet werden kann."

Die offizielle Übergabe des Förderbescheides erfolgte durch die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva-Maria Stange und Staatsminister für Finanzen, Dr. Matthias Haß. Die technische Gebäudeausrüstung und die barrierefreie äußere Erschließung können mit den Fördermitteln realisiert werden.

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Freistaat Sachsen fördert Bau der 65. und 88. Grundschule

Am heutigen Montag besuchte Christian Piwarz die 65. Grundschule "Am Waldpark Kleinzschachwitz " in Dresden-Kleinzschachwitz. Dort übergab er einen Fördermittelbescheid von knapp einer Million Euro (925.500 Euro). Mit dem Geld soll das Dach der Schule erneuert werden.

 

Mit der umfangreiche Dachsanierung erhält die Schule einen neuen Blitzschutz; die Dachfenster, Schneefänge und die Dämmung der obersten Geschossdecke werden erneuert. Außerdem wird das historische Türmchen der Schule wiederhergestellt. Die förderfähigen Gesamtbaukosten belaufen sich auf ca. 1,5 Millionen Euro, an denen sich der Freistaat Sachsen rein aus Landesmitteln mit 60 Prozent beteiligt. Im Dezember 2018 hatten die Fraktionen von CDU und SPD im Sächsischen Landtag im Rahmen des Haushaltsbeschlusses die Förderqoute von 40 auf 60 Prozent angehoben.

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