7. Wirtschaftsgespräch mit Kultusministerin Kurth

„Zwischen Theorie und Praxis – Bereitet die Schule auf die Arbeitswelt vor?“

Bildungspolitik ist – zu Recht – das am intensivsten diskutierte Thema auf Landesebene und eines der Hauptfelder der sächsischen Landespolitik. Das Wissen der Menschheit verdoppelt sich aller fünf Jahre und die Digitalisierung verändert die Anforderungen im Berufsleben und damit an Schüler, Studenten und Auszubildende.

 

Das 7. Wirtschaftsgespräch widmete sich deshalb der Frage: „Bereitet die Schule auf die Arbeitswelt vor?“ Gemeinsam mit meiner Landtagskollegin Aline Fiedler durfte ich diesmal als Gast die sächsische Staatsministerin für Kultus, Brunhild Kurth in der Glöckner Autowelt begrüßen.


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6. Wirtschaftsgespräch: „Zu klein für Industrie 4.0? – Nein!“

Mit dem Smartphone sind wir heute überall online. Mit verschiedensten Softwarelösungen greifen wir auf unsere Daten und Kalender zu, sind immer auf dem Laufenden und weltweit vernetzt. Diese Technologien im Privaten ziehen auch in die Wirtschaft ein. In Deutschland wurde für diese vierte industrielle Revolution der Begriff „Industrie 4.0.“ geprägt und in die Welt getragen.

 

Der Frage: Welche Auswirkungen wird diese vernetzte Produktion für kleine und mittelständische Unternehmen haben?, widmete sich unser 6. Wirtschaftsgespräch im Autohaus Glöckner.

 


Moderiert von Organisator Christian Piwarz MdL nutzten gut 50 Unternehmer, Wissenschaftler und Interessierte die Gelegenheit mit zwei ausgewiesen Praktikern der Digitalisierung ins Gespräch zu kommen: Heike Wilson, Geschäftsführerin der DUALIS IT Solution GmbH und Prof. Dr. Dirk Reichelt, Professor für Kommunikationstechnik an der HTW Dresden und Leiter der Arbeitsgruppe „Smart Wireless Production“ (SWP) der HTW Dresden und des Fraunhofer IMPS, gaben den Gästen einen Einblick in die Zukunft der Arbeits- und Produktionsprozesse.

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„TTIP  –  Freihandelsfalle  oder  Wachstumsgarant?“  5.Wirtschaftsgespräch mit Andreas Lämmel MdB und Heinz Martin Esser

Das Freihandelsabkommens „TTIP“ zwischen der Europäischen Union und den USA steht schon während des Verhandlungsprozesses heftig in der öffentlichen Kritik. Anlass für den Landtagsabgeordneten Christian Piwarz, diesmal gemeinsam mit der MIT Sachsen, am 10. März zum 5. Wirtschaftsgespräch in die Glöckner-Autowelt einzuladen.

 

Über die Chancen und Risiken des Abkommens diskutierten Andreas Lämmel MdB, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Wirtschaft & Energie, und Heinz Martin Esser, Geschäftsführer der Roth & Rau - Orter GmbH und Sprecher des Vorstandes des Silicon Saxony e.V. mit den interessierten Teilnehmern und standen Rede und Antwort.

In seinem Eröffnungsstatement betonte Andreas Lämmel, dass die EU-Kommission mit vielen Ländern Freihandelsabkommen verhandelt. Acht Verhandlungsrunden mit den USA haben bereits stattgefunden, bis Ende des Jahres könnte der Vertragsentwurf vorliegen. Die Zielrichtung sei klar: „Die Welt ist ein Flickenteppich beim Blick auf Handelsabkommen und mit diesem Abkommen sichern wir unseren Wohlstand, wenn die beiden großen Märkte näher zusammenrücken, die 50% des weltweiten BIP erwirtschaften.“ Man konzentriere sich derzeit sehr stark auf die nicht-tarifären Handelshemmnisse, wie gemeinsame Standardsetzung, die gerade dem Mittelstand den Zugang zum amerikanischen Markt erschweren. Den Hintergrund machte Heinz Martin Esser anschließend an einem Beispiel deutlich: „Für die Zertifizierung eines unserer Produkte in den USA mussten wir 100.000$ zahlen, obwohl dieses bereits in Deutschland zugelassen ist. Kleine Unternehmen können diese Marktzugangskosten nicht finanzieren. Es muss das Prinzip ‚once approved, everywhere accepted‘ gelten“.

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„Jobmotor Dresden – Wirtschaft und Arbeit in Sachsen“

Am 17. April fand die Veranstaltung „Jobmotor in Dresden – Wirtschaft und Arbeit in Sachsen“ im Autohaus Glöckner statt. Im Beisein von unserem Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich und dem Innenminister Markus Ulbig wurde mit rund 150 Gästen über die wirtschaftliche Situation und Entwicklung in Sachsen bis in den frühen Abend diskutiert.

Die aktuelle wirtschaftliche Lage im Freistaat Sachsen zeigt, dass sächsische Wirtschaft vor allem mittelständisch geprägt ist. Sie sichern in hohem Maße Beschäftigung und Ausbildung. 70 Prozent der sächsischen Arbeitsplätze befinden sich außerhalb der Ballungszentren, 30 Prozent innerhalb der großen Städte. Erfolgsgeschichten wie die von Novaled sprechen für sich und zeigen, dass der Mittelstand der Motor der sächsischen Wirtschaft ist.

 

Für die gute wirtschaftliche Entwicklung bildet das sächsische Bildungssystem eine wichtige Grundlage. Der aller drei Jahre stattfindende PISA-Test (2012) hat deutlich gemacht, dass Sachsen ein Bildungsland ersten Ranges ist. Mit Platz 2 im Vergleich zu den anderen Bundesländern haben Sachsens Schüler gezeigt, dass sie auch international mithalten können. Bildung ist eine Investition in die Zukunft. 1990 startete der Freistaat mit gleichen Voraussetzungen wie die anderen neuen Bundesländer. Heute steht Sachsen mit seinem klar strukturierten und dennoch vielfältigen Schulsystem mit an der Spitze der Bundesrepublik. Seit 1990 hat der Freistaat mittelständische Unternehmen dauerhaft mit der Ausbildung von geeignetem Fachpersonal – wie Ingenieure - unterstützt. Das gute Bildungssystem und die enge Anbindung an die Wirtschaft zeigen sich beispielsweise an der HTWK, wo eine praxisnahe Ausbildung und hervorragende Forschung im Ingenieurbereich ermöglicht wird. Außerdem sind seither Forschungsgesellschaften wie das Fraunhofer-Institut, Max-Planck-Gesellschaft oder das Leibnitz-Institut im Freistaat entstanden.

 

Seit 2006 sind Einnahmen und Ausgaben im sächsischen Landeshaushalt ausgeglichen und es werden keine neuen Schulden aufgenommen. Sinkende Schulden und ein nachhaltiger Haushalt bedeuten, dass sich die Sachsen darauf verlassen können, dass sich der Freistaat auch künftig die hohen Standards wie beispielsweise in Kindergärten, Schulen, Hochschulen, der Inneren Sicherheit und beim Umweltschutz leisten kann. Damit bleibt Sachsen auch weiterhin ein attraktiver und innovativer Ort für neue Unternehmen.

 

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„Autoklau in Dresden – Was tun Polizei und Automobilindustrie für die Sicherheit?“ – 3. Wirtschaftsgespräch mit Innenminister Markus Ulbig

 

Was kann gegen den Autodiebstahl in Dresden und Umgebung getan werden? Welche Maßnahmen kann die Polizei, welche die Automobilindustrie ergreifen? Was sind die Ursachen für den hohen Kfz-Diebstahl in unserer Region?

 

 

Um diese Fragen zu diskutieren, hatten am 24. September 2013 der CDU-Ortsverband Dresdner Südosten und der Landtagsabgeordnete Christian Piwarz zum 3. Wirtschaftsgespräch in die Glöckner Autowelt geladen. Mehr als 50 interessierte Gäste, darunter zahlreiche lokale Unternehmer, folgten der Einladung. Als Referenten begrüßte Christian Piwarz den Sächsischen Innenminister Markus Ulbig, den Präsidenten der Handwerkskammer Dresden Dr. Jörg Dittrich sowie den Gastgeber und Geschäftsführer der Glöckner Autowelt Adrian Glöckner. Zudem stand auch der Dresdner Polizeipräsident Dieter Kroll für die Diskussion als Gesprächspartner zur Verfügung.

 

Nach den einführenden Worten von Christian Piwarz führte Markus Ulbig aus Sicht von Politik und Polizei in die Problematik ein. Für die vergleichsweise hohe Diebstahlsquote in Dresden sei die hohe Verfügbarkeit bevorzugter Modelle, das geringe Entdeckungsrisiko durch die Anonymität der Großstadt und insbesondere die Lage im Dreiländereck mit hervorragender Autobahnanbindung ursächlich. Dem entsprechend hat die Polizei ihre Kontrollen verstärkt, um so größeren Druck auf die Täter auszuüben. Aber allein durch die verstärkten Kontrollmaßnahmen der Polizei, so auch der Dresdner Polizeipräsident Dieter Kroll in seinen Ausführungen, kann kein wirksamer Diebstahlschutz erfolgen. Dies sei nur möglich, wenn Eigentümer wie auch die Autoindustrie durch Selbstvorsorge und technische Weiterentwicklungen neue wie bestehende Möglichkeiten zum Schutz vor Diebstahl ausschöpfen. Die Referenten waren sich insofern einig, dass vor allem eine verstärkte Sensibilisierung für Präventionsmaßnahmen erfolgen muss.

 

Für eine schnelle Aufklärung im Schadenfall konnte der Innenminister auf eine Vielzahl an Maßnahmen sowohl auf nationaler wie auch internationaler Ebene verweisen. Hervorzuheben ist hier der durch Bundesinnenminister Friedrich initiierte „Hofer Dialog“. Die gemeinsamen Fahndungsgruppen „Neiße“ und „Elbe“, in denen deutsche Polizeibeamte gemeinsam mit ihren tschechischen und polnischen Kollegen grenzübergreifend ermitteln, haben erste Erfolge bei der Bekämpfung und Aufklärung erzielt.

 

Dr. Dittrich erörterte aus Sicht des Handwerks, dass insbesondere in den grenznahen Regionen der Diebstahl von Firmenfahrzeugen ein großes Problem darstellt und man sich neue Möglichkeiten der Sicherung wünscht, darunter die Fortführung der gestarteten gemeinsamen Gespräche mit der Polizei im Rahmen der Sicherheitsstammtische.

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