aktuelle Infos zum Bildungsbereich

Angesichts der dynamischen Verbreitung des Coronavirus in Sachsen informiert das Staatsministerium für Kultus die öffentlichen und privaten Schulen, die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und deren Träger sowie Bürgerinnen und Bürger zur Lageentwicklung im Bildungsbereich.

 

Über corona.sachsen.de können Sie sich über alle relevanten Bereiche informieren. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Mit Inkrafttreten der neuen Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 14. Juli treten ab Samstag, dem 18. Juli weitere Lockerungen an Schulen, Kitas und Horteinrichtungen in Kraft. Darüber hinaus ist eine Wiederaufnahme des Regelbetriebs an Schulen nach dem Ende der Sommerferien geplant.

 

Neu in Schulen:

  • Eltern und andere externe Partner dürfen mit Zustimmung der Schulleitung wieder in die Schulen.
  • Schulische Veranstaltungen sind unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen zulässig.
  • Eltern und externe Partner sind verpflichtet, während ihres Aufenthaltes auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bei Vorliegen eines wichtigen pädagogischen Grundes entfällt die Verpflichtung.
  • Internate an Schulen können ab dem 18. Juli 2020 den Regelbetrieb aufnehmen.
  • Die sonderpädagogische Diagnostik im Rahmen des Verfahrens zur Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf kann mit Einwilligung der Personensorgeberechtigten durchgeführt werden. Das Gleiche gilt für Verfahren bei Kindern, die zum Schuljahr 2020/2021 eingeschult werden sollen.

Neu in Kita und Hort:

  • Die Gesundheitsbescheinigung bleibt bis zum 30. August bestehen.
  • Der Hort startet mit den Sommerferien in den Regelbetrieb.
  • Einrichtungsfremden Personen, insbesondere Eltern, Personensorgeberechtigten oder andere zum Abholen Berechtigten, ist das Betreten der Einrichtung gestattet. Sie sind verpflichtet, während ihres Aufenthaltes auf dem Einrichtungsgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und einen ausreichenden Abstand zu anderen Personen zu wahren.
  • Elternabende, Elterngespräche, Fachberatung, ärztliche und zahnärztliche Untersuchungen oder Vorsorgeangebote sowie sonstige Veranstaltungen, die der pädagogischen Konzeption der jeweiligen Einrichtung entsprechen, sind zulässig. Auf dem Einrichtungsgelände ist ein ausreichender Abstand zwischen erwachsenen Personen einzuhalten.
  • Einrichtungsbezogene Veranstaltungen sind unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen und eines ausreichenden Abstandes zwischen den Beteiligten auf dem Einrichtungsgelände mit Zustimmung der Einrichtungsleitung gestattet.

 

Diese Regelungen gelten vorerst bis zum 30. August. Aktuelle Informationen erhalten Sie über das Informationsportal Coronavirus in Sachsen.

 

 

Wiederaufnahme des schulischen Normalbetriebs nach den Sommerferien

Mit Beginn des Schuljahres 2020/2021 soll in allen Schularten und Jahrgangsstufen wieder der Regelbetrieb an fünf Tagen in der Woche stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler werden wie gewohnt in ihren Klassen und Kursen nach den geltenden Stundentafeln und Lehrplänen unterrichtet. Damit besteht wieder für alle Schülerinnen und Schüler Schulbesuchspflicht.

 

Häusliche Lernzeit und Digitalisierung

Die Schulen müssen sich dennoch auf zeitlich begrenzte lokale oder regionale Schließungen mit vorübergehenden häuslichen Lernzeiten einstellen. Dazu gehören Absprachen über die Kommunikationswege mit Schülerinnen, Schülern und Eltern ebenso wie das Angebot von Präsenz-Sprechzeiten. Jede Schule soll einheitliche Lösungen in der elektronischen Kommunikation und beim Fernunterricht etablieren.

Informationen zur häuslichen Lernzeit und digitalen Angeboten

 

Ausgewählte Hygieneregeln

Bei der Organisation des Regelbetriebes unter Pandemiebedingungen sind eine Reihe von Hygienemaßnahmen zu beachten. Die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern gilt im kommenden Schuljahr für Schulen und schulische Veranstaltungen nicht mehr. Schulleitungen können im Rahmen ihres Hausrechtes festlegen, in welchen Situationen im Schulgebäude und auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Die an der Schule tätigen Personen müssen täglich dokumentiert werden, um Infektionsketten besser nachvollziehen zu können. Eine Gesundheitsbestätigung, wie sie bisher im eingeschränkten Regelbetrieb an Grundschulen notwendig war, entfällt künftig. Wer die Schule betritt, muss unverzüglich die Hände waschen oder desinfizieren. Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind oder Symptome zeigen, dürfen die Schulen nicht betreten.

Handlungsleitfaden zur Organisation des Regebetriebes

 

Berufs- und Studienorientierung

Maßnahmen und Projekte der beruflichen Orientierung können umgesetzt werden. Mit dem Übergang zum Regelbetrieb sind auch Schülerbetriebspraktika wieder möglich. Die Praktika dürfen jedoch nur im Freistaat Sachsen stattfinden.

 

Besuch außerschulischer Lernorte

Der Besuch außerschulischer Lernorte, wie zum Beispiel Theater, Museen, Bibliotheken ist gestattet. Ebenso sind auch Veranstaltungen mit externen Partnern, wie etwa Theaterworkshops oder Lesungen möglich.

 

Schülerwettbewerbe

Schüler-Wettbewerbe können wieder durchgeführt werden. Eine Teilnahme von Wettbewerben innerhalb Sachsens oder in anderen Bundesländern ist möglich. Mehrtägige Teilnahme an Wettbewerben außerhalb Deutschlands sind dagegen bis zum Ende des ersten Schulhalbjahres 2020/2021 einschließlich der Winterferien untersagt.

 

Ganztagsangebote

Die Schulen sollten Ganztagsangebote verstärkt für zusätzliche Bildungsangebote und der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler nutzen. Die Förderangebote sollten bedarfsgerecht und schülerorientiert sein. Ähnliches gilt für zusätzliche Bildungsangebote. Sie sollten unterrichts- und lehrplanergänzend gestaltet sein.

 

Weitere Informationen erhalten Sie im SMK-Blog.